Abnehmentipps – mein persönlicher Erfahrungsbericht

Abnehmentipps brauchte ich früher, als junger Bursche, überhaupt nicht und stellten auch kein Problem dar. Ich hatte überhaupt keine Gewichtsprobleme. Abnehmen hatte ich also nicht nötig, war also kein Thema, da ich sportlich sehr aktiv war. Ich habe so ziemlich alles mitgenommen, was es im Bereich Sport so gab, war in vielen Vereinen (Fussball, Handball, Kegeln, Leichtathletik etc.) aktiv und musste mich mit dem Thema Abnehmentipps nie wirklich beschäftigen. Essen konnte ich so viel und was ich wollte, zugenommen habe ich nicht. Ich war mit 18 Jahren 1,86m groß und wog keine 80 kg. Aber mit der Zeit und dem Alter liesen die Aktivitäten doch sehr nach. Nicht zuletzt war das dem Beruf geschuldet und ein bischen auch meiner Faulheit, das gebe ich ja zu. Und auf einmal rückte das Thema, Abnehmentipps in den Mittelpunkt. So schnell kann das gehen.

Abnehmen mit Handtuch-Workout

 

Einige Deutsche haben ein ganz besonderes Verhältnis zu ihren Handtüchern, so heißt es. Für die Liegereservierungen im Urlaub werden sie gerne belächelt. Doch es geht auch anders. Handtücher können nämlich noch viel mehr. Sie straffen die Figur, machen Spaß und helfen gesund abzunehmen.

Handtuch-Workout zum abnehmen
Wir benutzen sie täglich: Zum baden, abtrocknen, putzen etc. Handtücher sind täglich im Einsatz. Wie wäre es, wenn die flauschigen Begleiter auch beim Abnehmen helfen könnten? Bring Abwechslung in Deinen Alltag und Form in Deine Figur. Alles was Du brauchst ist ein glatter Fußboden, Handtücher und folgende 6 Übungen. Mach sie alle 2 Tage und nimm mit Hilfe Deiner Handtücher ab. 

Handtuch Workout

1. Warm-Up Jogging 
Diese Übung kräftigt die Muskulatur von Beine, Po und Füße. Außerdem bringt sie Deinen Kreislauf in Schwung. 

Start: Falte zwei Handtücher zusammen. Dann stell Dich auf das Polster. 
So geht´s: Nun läufst Du auf dem Polster immer auf der Stelle. Rolle die Füße dabei gut ab und lass Deine Arme locker mitschwingen. Sobald Du Dich wohl und sicher fühlst kannst Du Dein Tempo langsam erhöhen. Ziehe nun Deine Knie immer höher bis sie etwas waagerecht sind. Trabe so insgesamt 3 Minuten. 
Achtung: Hebe Deinen Kopf und schaue nicht nach unten. 

 

Handtuch Workout

2. Standwaage 
Diese Übung kräftigt die Muskulatur von Rücken, Bauch, Po, Schultern und Arme. 

Start: Rolle ein Handtuch zusammen und greife es mit Deinen Händen schulterbreit. Strecke die Arme waagerecht nach vorne und bringe so Dein Handtuch auf Spannung.
So geht´s: Hebe Dein linkes Knie auf Hüfthöhe an und neige Deinen Oberkörper nach vorne. Deine Arme bleiben nach vorne gestreckt. Nun strecke Dein linkes Bein nach hinten und ziehe Deine Fußspitzen an. Halte diese Stellung kurz. Richte nun Deinen Oberkörper auf und bring Dein linkes Knie wieder nach vorne. Wiederhole dieser Übung 10 bis 20 Mal und wechsele dann die Seite. Insgesamt solltest Du 3 Sätze machen. 
Achtung: Das Handtuch muss gespannt bleiben und darf nicht durchhängen. 

Handtuch Workout

3. Sitz-Klimmzüge 
Diese Übung kräftigt die Muskulatur von Rücken, Schulter und Arme. 

Start: Sitz im Schneidersitz und richte Deine Wirbelsäule auf. Lege ein Handtuch unter Deinen Po damit Du es bequem hast. Fasse über Deinem Kopf ein zweites Handtuch etwas über Deine Schulterbreite. Strecke Deine Arme und ziehe das Handtuch straff. Deine Schultern ziehen nach hinten unten und Dein Blick geht geradeaus. 
So geht´s: Ziehe Deine Arme langsam nach unten und Deine Ellenbogen zu den unteren Rippen. Nun strecke die Arme wieder und schiebe das Handtuch nach oben. Halte diese Stellung kurz. Wiederhole diese Übung 10 bis 20 Mal. Insgesamt drei Sätze sind empfehlenswert. 
Achtung: Das Handtuch muss ständig gespannt sein. 

Handtuch Workout

4. Schiebe-Kniebeuge 
Diese Übung kräftigt die Muskulatur von Oberkörper, Arme und Schulter. 

Start: In dieser Liegestützposition sind Deine Hände unter den Schultern. Strecke Deine Arme und lege Deine Füße auf das Handtuch. Drehe Deinen Unterkörper in der Hüfte um 45 Grad zur Seite. Dein oberer Fuß liegt auf dem unteren und Deine Fußspitzen sind angezogen. 
So geht´s: Beuge Deine Knie und Hüfte und ziehe beide Knie in Richtung Ellenbogen. Nun strecke Deine Beine wieder. Wiederhole diese Übung 5 bis 15 Mal pro Seite und mache insgesamt drei Sätze. 
Achtung: Dein Oberkörper bleibt während der Übung unverändert. 

Handtuch Workout

5. Kniefall-Ausrutscher 
Diese Übung kräftigt Deine Bein- und Po Muskulatur. 

Start: Stelle Dich aufrecht und Deine Füße hüftbreit auseinander. Dein linker Fuß steht auf einem zusammengefalteten Handtuch. Verschränke Deine Hände hinter dem Kopf und schaue geradeaus. 
So geht´s: Verlagere Dein Gewicht auf das rechte Bein und gleite mit dem linken Fuß gerade nach hinten, bis Du nur noch auf den linken Zehenspitzen stehst und mit dem Knie fast den Boden berührst. Dein rechter Oberschenkel ist nun fast waagerecht und Dein Knie ist über Deinem Fuß. Halte diese Stellung kurz und drücke Dein rechtes Bein gegen den Boden, während Du Knie und Hüfte streckst. Gleichzeitig ziehst Du den linken Fuß auf dem Handtuch wieder nach vorne neben den rechten. Wiederhole diese Übung 10 bis 20 Mal und wechsele dann die Seite. Drei Sätze sind zu empfehlen. 
Achtung: Dein Rücken bleibt aufgerichtet und Deine Hüfte zeigt nach vorne. 

Handtuch Workout

6. Wischer-Liegestütze 
Diese Übung kräftigt die Muskulatur von Bauch, Rücken, Brust, Schulter und Arme. 

Start: Gehe in die Bauchlage, beuge die Knie und verschränke Deine Unterschenkel. Positioniere Deine Hände auf einem zusammengefalteten Handtuch unter den Schultern. So geht’s: Strecke Deine Arme und hebe den Oberkörper an. Deine Knie bleiben auf dem Boden. Beuge Deinen linken Arm und schiebe den rechten gleichzeitig mit dem Handtuch nach vorne. Ziehe dann die rechte Hand wieder unter die Schulter und strecke gleichzeitig den linken Arm und drücke Deinen Oberkörper nach oben. Wechsel die Seite und wiederhole die Übung pro Seite 5 bis 15 Mal, in insgesamt 3 Sätzen. 
Achtung: Lasse Deinen Bauch nicht durchhängen. Siehe Deinen Nabel zur Wirbelsäule.

Abnehmen durch Hungern

Wenn Sie schnell abnehmen durch hungern wollen, dan ist hier größte Vorsicht geboten.
Viele Menschen machen diese “Nulll-Diät”, doch diese Gewichtsreduzierung ist nicht so effektiv wie viele meinen. Die Nahrung sortiert zu sich zu nehmen wird anscheinen für die Menschen als eine größere Herausforderung angesehn als hungern.
Mit Sicherheit können Sie durch viel hungern an Gewicht verlieren, doch es ist sehr gesundheitsschädlich und für Menschen mit einem Herzproblem lebensgefährlich, kann zu Herzrhythmusstörung führen. Ohne eine Ärztliche Kontrolle kann es zu Schwerwiegenden Gesundheitsschäden kommen.
Hundertausende Menschen die ihr Winterspeck los werden wollen setzen auf Fasten, Heilpfasten und andere medizinische unsinnige oder sogar gefährliche Crashdiäten wie diese “Nulldiät”- Die Methode die Wissenschaftlich hinterlegt zu den grössten JoJo- Effekt führt.
Vor allem das momentan von vielen Übergewichtigen praktizierte “Nulldiät” zur Gewichtsreduzierung schadet ihnen und ist nicht die Erfüllung seines Zewcks gänzlich ungeeignet. Durch eine ausgewogene Diät und der passende fertigstellung der Lebensmittel nimmt man schneller, gesünder und auf dauer ab.
Das Prinzip ist ganz einfach. Sie essen viel weniger und nehmen somit weniger Kalorien zu sich als man verbraucht. Thermodynamik- umso größer die Energiedefizite sind, umso schneller nimmt man ab. Allerdings sollte man viel Wasser trinken.
Persönlich würde ich davon abraten, allerlei hinsicht.

 

Schritt für Schritt in ein bewegtes Leben

Die Ernährungspyramide kennen wir mittlerweile alle, doch leider kommen Fitness und körperliche Bewegung oft zu kurz. Körperliche Aktivität verbrennt überflüssige Fettpolster und steigert den Grundumsatz, bewahrt also vor dem Wiederzunehmen. Lassen Sie sich von der nachstehenden Fitnesspyramide inspirieren.

1. Bewegung in den Alltag bringen
Steigen Sie Treppen, im dritten Stock können Sie immer noch in den Aufzug wechseln. Auch im Kaufhaus heißt es ab jetzt, runter von der Rolltreppe und Treppen steigen. Gehen Sie zu Fuß, alle Orte, die Sie zu Fuß problemlos innerhalb von 15 Minuten erreichen können, werden ab heute autofrei bewältigt. Holen Sie auch Ihr Fahrrad aus dem Keller und lassen Sie das Auto öfter mal stehen.

2. Fettstoffwechsel anregen - Aktive Freizeitgestaltung
Regen Sie Ihren Stoffwechsel an. Nutzen Sie z.B. einen Teil Ihrer Mittagspause und gehen Sie spazieren. Walken, Nordic-Walken, Schwimmen oder Radfahren sollten 4-5 Mal pro Woche für 30-40 Minuten betrieben werden.

3. Muskeln stärken und Gelenke entlasten
Statten Sie Ihr Wohnzimmer mit Hanteln oder einem Fitnessband aus und machen Sie 2 Mal pro Woche ein ‚Homeworkout', so bekommen Sie ein starkes Muskelkorsett, dass die Gelenke entlastet, den Körper formt und den Stoffwechsel auf Trab bringt.

4. Erweitern und verändern Sie Ihr Soziales Umfeld
Treffen Sie Gleichgesinnte in Fitnessstudios, Sportvereinen, Lauf-Walking-Treffs, …Verändern Sie Ihr soziales Umfeld ein wenig. Lernen Sie bewegte Menschen kennen und lassen Sie sich motivieren Ihr Leben aktiver zu gestalten. Verabreden Sie sich zum gemeinsamen Training und überwinden Sie Ihren inneren Schweinehund.

5. Aktiv Urlaub machen
Richten Sie Ihren Urlaub auf erholsame Bewegung aus. Packen Sie die Sportklamotten ein und buchen Sie ein Hotel mit einem Fitness- und Wellnessbereich. Machen Sie Wander-, Tauch-, Rad-, Segel-, Reiter-, oder Skiurlaub - eine bessere Erholung gibt es nicht. Buchen Sie jedes Jahr wenigstens eine Woche Aktiv-Urlaub.

Schlank und trotzdem satt

Die meisten von uns denken bei dem Wort Diät an Hunger, schlechte Laune, nur Grünfutter in Form von Salat essen und „bloß die Zeit rum kriegen, damit man endlich wieder richtig essen kann“. Dementsprechend halten wir eine Diät nicht lange durch!
Ständiger Heißhunger plagt uns und die Verführungen lauern an jeder Straßenecke. Das abgenommene Gewicht ist dann in absehbarer Zeit wieder drauf.
Muss das denn so sein? Gibt es keine Möglichkeit die überflüssigen Pfunde loszuwerden und schlank zu bleiben, ohne vor lauter Hunger sogar den Kugelschreiber anzuknabbern?

 

Lesen Sie unsere 5 Tipps, damit es beim nächsten Mal garantiert klappt:


1. Keine Diät

Ja, Sie lesen richtig. Das größte Geheimnis ist gelüftet: Machen Sie niemals eine der üblichen Diäten, wenn Sie für immer schlank sein möchten! Die Gründe liegen auf der Hand, denn die meisten Diäten sind einseitig, unbefriedigend, und machen nicht satt. Fazit: Sie sind nicht lange durchführbar, man gibt schnell auf und nimmt schnell wieder zu.


2. Keine Verbote

Das zweite Geheimnis ist, sich niemals etwas zu verbieten! Sobald wir uns verbieten, zum Beispiel Schokolade zu essen, denken wir mit Sicherheit ständig daran. Je länger wir einen Verzicht „durchhalten“, desto größer wird die Portion, die man sich dann schließlich doch nach einem harten Tag genehmigt, denn man hat sich ja schon lange nichts mehr gegönnt. So kommt die Heißhunger-Attacke, bei der es dann kein Zurück mehr gibt. Also was soll der unnötige Stress? Wenn Sie Appetit auf ein bestimmtes Lebensmittel haben, dann genehmigen Sie sich doch eine kleine Portion! So befriedigen Sie Ihren Körper und Ihr Unterbewusstsein und das Leben macht gleich mehr Spaß! Natürlich sind bestimmte Lebensmittel (z.B. Pralinen) etwas Besonderes und sollten nicht täglich verzehrt werden.


3. Regelmäßig essen

Machen Sie bitte nicht den Fehler und verzichten Sie auf das Frühstück oder eine andere Mahlzeit. Es bringt wirklich überhaupt nichts, da man die Kalorien am Ende des Tages höchstwahrscheinlich wieder aufholt! Unser Körper braucht alle 3-4 Stunden etwas Nachschub, ansonsten werden Sie spätestens am Abend einen riesigen Heißhunger auf irgendetwas richtig Ungesundes entwickeln. Wenn wir großen Hunger haben, ist der innere Schweinehund sehr viel größer. Der Körper braucht regelmäßig Nahrung, um Leistungsfähig zu bleiben und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.


4. Volles Korn

Sie wissen es aus eigener Erfahrung: Weißmehlprodukte halten einfach nicht lange satt! Versuchen Sie, so oft es geht, Produkte aus Vollkornmehl zu verzehren. Die Ballaststoffe halten den Blutzuckerspiegel aufrecht, regen die Verdauung an (beugen unter anderem Darmkrebs vor) und haben einen langen Sättigungseffekt. Verwenden Sie Brot, Nudeln, Müsli etc. aus dem vollen Korn. Nach kurzer Zeit haben Sie sich bestimmt daran gewöhnt.


5. Viel trinken

Trinken Sie so viel Wasser, wie Sie können (mind. 2 Liter pro Tag)! Vor allem vor dem Essen sollten Sie ein Glas stilles Mineralwasser zu sich nehmen, das füllt den Magen und bekämpft den Hunger. Ansonsten halten Sie sich an ungesüßten Früchte- und Kräutertee oder stark verdünnte Saftschorlen. Vor allem bei ballaststoffreicher Ernährung sollten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten, sonst können die Ballaststoffe nicht „abtransportiert werden“ und es kommt zu einer unangenehmen Verstopfung.

Roland: 17 kg leichter

Roland hat sich mit einem Gewicht von 113,5 kg und einem BMI von 32 bei eDiets angemeldet. Mittlerweile hat er mit Hilfe von eDiets 17 kg abgenommen.
Roland ist 33 Jahre alt, verheiratet und Vater von zwei Kindern. In seiner Freizeit schaut und spielt er gerne Fussball und verbringt gerne Zeit am PC. Was er nicht mag, sind stundenlange Shopping-Touren.

 

„ He Dicker...“

Es gab verschiedene Gründe, die mich dazu bewogen haben, abzunehmen. Einerseits hatte ich Probleme mit den Bandscheiben, andereseits habe ich mich einfach zu dick gefühlt. Zugenommen habe ich, weil ich zu viel gegessen und zu viel Bier getrunken habe.
Das Schlüsselereignis, welches letztendlich den Startschuss für das Abnehmen gab, hatte ich auf dem Dorfschützenfest. Dort wurde ich beim Bierzapfen angesprochen mit den Worten: „He Dicker, mach mir mal ein Bier!“. Damit stand für mich fest: Ich WILL abnehmen.
Ich habe verschiedene Diäten und Abnehmenprogramm ausprobiert. Nach diesen zahlreichen, erfolglosen Versuchen, habe ich mich auf die Empfehlung eines Arbeitskollegen hin, bei eDiets angemeldet.

 

Die Familie hat mitgegessen

Meine Frau, die größtenteils gekocht hat, war eine große Unterstüzung für mich. Die Rezepte waren sehr lecker und die ganze Familie hat mitgegessen. Besonders gut an der Diät hat mir gefallen, dass ich während der ganzen Zeit keinen Hunger gehabt habe, es lecker geschmeckt hat und einfach anzurichten war. Zwar habe ich mich nicht immer an den Plan gehalten, es gab zwischendurch ein paar Ausrutscher. Alles in allem bin ich aber sehr gut mit dem Diätplan klar gekommen.

Zusätzlich zur Diät bin ich anfangs Rad gefahren. Die hat die Diät sehr gut unterstützt. Allerdings hat sich die Motivation fürs Radeln schnell gelegt und ich habe keinen Sport mehr gemacht. Abgenommen habe ich trotzdem weiter, nur ging es etwas langsamer.

Omega-3-Fettsäuren

In zu hohen Mengen zugeführt, können Fette zahlreiche Krankheiten verursachen, allen voran Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie haben jedoch auch zahlreiche lebenswichtige Funktionen im Körper. Sie dienen den Organen als Schutz vor Stößen u.ä., als Energiespeicher, als Wärmeisolation, als Träger der fettlösliche Vitamine A, D, E und K, werden in Zellwände eingebaut und beeinflussen daurch deren Funktionsfähigkeit, bilden Signalsubstanzen, die den Blutkreislauf beeinflussen usw.

Alle Fette bestehen aus Fettsäuren (FS). Diese haben - je nach chemischer Struktur – unterschiedliche Wirkungen. Man unterscheidet die FS nach Ihrer Kettenlänge, d.h. der Anzahl der enthaltenen Kohlenstoffatome und der Anzahl der Doppelbindungen.

Gesättigte FS, wie z. B. in Kokosfett, Palmkernfett haben keine Doppelbindungen. Der Körper kann sie selbst aufbauen, sie müssen daher nicht über die Nahrung zugeführt werden. Gesättigte FS haben einen negativen Einfluß auf den Cholesterinspiegel.

Einfach ungesättigte FS, wie z.B die Ölsäure, haben eine Doppelbindung. Sie sind vor allem in Oliven-, Erdnuss-, und Rapsöl enthalten und spielen eine wichtige Rolle in der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mehrfach ungesättigte FS haben zwei oder mehr Doppelbindungen und können von unserem Körper nicht oder nur in geringem Maße aufgebaut werden. Wir müssen sie daher in ausreichenden Mengen über die Nahrung zuführen.

Mehrfach ungesättigte FS werden – je nach Anordnung der Doppelbindungen – in Omega-3-FS und Omega-6-FS unterschieden. Die wichtigste Omega-6-FS ist die essentielle Linolsäure, die z.B. in Sonnenblumen-, Distel- und Sojaöl enthalten ist. Zu den Omega-3-FS gehört auch die kurzkettige Alpha-Linolensäure, die in Lein-, Soja-, Rapsöl und Nüssen vorkommt. Die langkettigen Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) sind vor allem in Kaltwasserfischen wie z.B. Lachs, Hering, Makrele und Thunfisch zu finden. Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure werden unter dem Namen Eicosane zusammengefasst.

Omega-3-FS wird eine besonders gesundheitsförderliche Wirkung zugesprochen. Sie senken die Blutfettwerte, erhöhen die Durchblutung, senken den Blutdruck, hemmen die Bildung von Thrombosen, können bereits gebildete Blutgerinsel wieder auflösen, wirken entzündungshemmend (was auch bei der Therapie von Rheuma, Gicht, Neurodermitis u.ä. genutzt werden kann).

Laut GISSI-Studie senkt die Aufnahme von 1g Omega-3-FS pro Tag die Wahrscheinlichkeit einer Erkarnkung des Herz-Kreislauf-Systems um ca. 20 %. Empfohlen werden daher ein - zwei Fischmahlzeiten pro Woche von jeweils 150g bis 200g Fisch.

Mit Schwung in den Frühling

Die Sonne lässt sich wieder öfter blicken lässt und es ist abends länger hell. Wen packt da nicht die Lust, sich mehr zu bewegen und frische Luft zu tanken? Denn immer noch gilt: Sport und Bewegung sind die beste Ergänzung einer Diät!

Unserer Figur zu Liebe sollten wir die Bewegung nicht mit einem Stadtbummel zur Eis-Diele verbinden, sondern lieber unsere Sportschuhe aus dem Keller holen. Denn wer jetzt loslegt und sportlich in den Frühling startet, ist schon im Frühsommer fit und macht in luftiger Kleidung wieder eine gute Figur.

Nutzen Sie das Kribbeln in den Beinen, um sich für Bewegung an der frischen Luft zu begeistern. Egal ob Sie joggen, walken oder inline skaten – eine Sportart ist mit Sicherheit für Sie dabei. Beachten Sie dabei bitte: nur wer das Richtige trinkt, unterstützt seinen Kreislauf und die Gewichtsabnahme. Deshalb Finger weg von allen gesüßten Getränken wie Limonaden oder Säften. Auch die viel gerühmte Apfelschorle hat für Abnehmwillige unerwünschte Nebenwirkungen. Denn bei allen Getränken mit Zucker oder Fruchtzucker gilt: Zucker bremst die Fettverbrennung! Bleiben Sie deshalb bei Mineralwasser (Calcium und Magnesium verhindern Muskelkrämpfe) oder isotonischen Durstlöschern ohne Zucker!


     Joggen – Schuhe an und auf geht´s

Wer joggt ist klar im Vorteil, denn keine andere Sportart lässt sich so einfach erlernen und praktisch überall durchführen. Mit dem richtigen Schuhwerk sind dem Vergnügen praktisch keine Grenzen gesetzt.

Nach der Winterpause gilt: Vorsichtig und langsam wieder einsteigen. Achten Sie bitte darauf, dass Sie sich nicht überanstrengen und wählen Sie zunächst kürzere Strecken oder gehen Sie zwischendurch etwas. Fangen Sie langsam und Ihrem Trainingszustand entsprechend an – Sie haben noch den ganzen Sommer Zeit.

Schon nach ein paar Trainingseinheiten werden Sie bestimmt dauerhaft von der Lauflust gepackt und laufen Ihrem Winterspeck einfach davon.


     I’m walking…

Wer es lieber etwas langsamer angehen möchte, der ist mit Walken bestens bedient. Denn das „schnelle Gehen“ bringt den Kreislauf wunderbar in Schwung und macht fit. Auch in diesem Jahr ist der Trend zum Nordic Walking ungebrochen. Wer sich dafür bisher nicht begeistern konnte, dem sei ein Kurs zum Erlernen der richtigen Technik ans Herz gelegt. Denn Nordic Walking ist keineswegs Spazieren gehen mit Stöcken, sondern kann – korrekt durchgeführt – die Fitness enorm steigern.


     Wer sein Rad liebt

Haben Sie Ihr Fahrrad auch schon wieder aus dem Keller geholt? Wenn nicht wird es jetzt höchste Zeit. Machen Sie sich langsam fit für ausgiebige Radtouren in den Sommermonaten. Wer jetzt mit dem Training beginnt, ist bei der ersten Radtour mit Freunden mit Sicherheit nicht das Schlusslicht. Radfahren ist übrigens sehr gut für die Kniegelenke – schon zehn Minuten radeln hat eine positive Auswirkung auf die Bildung von Gelenkflüssigkeit, die Knie mit Nährstoffen versorgt.


     Auf acht Rollen zum Wunschgewicht

Bei trockenem sonnigem Wetter gibt es für Skater kein Halten mehr! Endlich kann es wieder losgehen. Skaten eignet sich sehr gut, um in kurzer Zeit und mit Spaß und guter Laune die Fitness zu steigern. Denn die Bein- und Pomuskulatur hat dabei ganz schön was zu leisten, die Ausdauer verbessert sich quasi nebenbei und auch der Gleichgewichtssinn wird gestärkt.


Egal für welchen Sport Sie sich begeistern, auch wenn es „nur“ ausgedehnte Spaziergänge sind – auf geht´s: Raus an die frische Luft und der schlanken Frühlingsfigur entgegen!